Start Vorsorge oder Pflege Bahr

Zusätzliche Vorsorge besser als Pflege Bahr

Seit Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung ist auch die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland stetig angestiegen. Dies liegt an der höheren Lebenserwartung jedes einzelnen und letztendlich am medizinischen Fortschritt. Pflege, egal ob im häuslichen Bereich oder in einem Pflegeheim ist eine teure Angelegenheit. Die Grenzen der gesetzlichen Pflegeversicherung bzw. die  finanzielle Leistungsfähigkeit der Bedürftigen sind schnell überschritten.

Schon seit vielen Jahren wird den Menschen seitens des Gesetzgebers empfohlen privaten Schutz gegen Pflegebedürftigkeit aufzubauen. Hier gibt es inzwischen sehr viele Versicherungsgesellschaften am Markt, die geeignete Produkte dazu anbieten.

Eine empfehlenswerte Sparte der Pflegezusatzversicherung ist dabei die so genannte Pflegekostenversicherung. Diese deckt sämtliche Kosten ab die bei einer häuslichen oder stationären Pflege anfallen. Sie übernimmt die Differenz von der gesetzlichen Pflegeversicherung zu den tatsächlich auflaufenden monatlichen Kosten. Sowohl das Vermögen des zu Pflegenden als auch der nächsten Angehörigen wie die Kinder bleibt außen vor und ist geschützt.

In den letzten Monaten jedoch wird speziell seitens des aktuellen Gesundheitsministers Daniel Bahr über neue Konzepte, und somit einer Reformierung der gesetzlichen aber auch der privaten Pflegeversicherung nachgedacht. Hier kursieren sogar schon Namensbezeichnugen. Ähnlich wie damals bei der Riester-Rente könnte zusätzlich die neue „Pflege Bahr“ entstehen. Angedacht sind unter anderem steuerlich geförderte Einzahlungen in einen Pflegesparvertrag.

Ein weiteres Highlight der Pläne soll wohl eine künftige Förderung von Pflege-Wohngemeinschaften darstellen. Die Grundidee ist hier das ältere Menschen, die sich alleine nicht mehr versorgen können, so lange als möglich in Ihrer bekannten häuslichen Umgebung leben bleiben. Der Staat will hier Sach- und Geldleistungen zur Verfügung stellen um alternative Wohnformen, für Menschen die noch keine Rund-um-die-Uhr-Pflege brauchen, zu unterstützen.

Um diese Reformen abzurunden sollen auch noch Förderprogramme für spezielle, pflegegerechte Umbaumaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. 

Fazit:
Die gesetzliche Pflegeversicherung in ihrer jetzigen Form benötigt sicherlich eine eingehende Reform. Die private Absicherung stellt ein wichtige Ergänzung bzw. Erweiterung dessen dar. Was am Ende neu dabei herauskommt kann man heute noch nicht sagen. Die geplanten Änderungen sind vielversprechend. Was davon letztendlich auch umgesetzt und finanziert werden kann bleibt abzuwarten.

 

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