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Lohnen sich Fonds

Mit Investmentfonds werden teilweise sehr hohe Renditen erwirtschaftet, die weit über das Maß beispielsweise einer Festgeldanlage hinausgehen. Diese Renditen sind von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten abhängig und daher nicht genau zu prognostizieren. Es gibt Fonds, die in einem Jahr ihr Kapital verdoppeln, es kann aber auch rückläufige Entwicklungen geben. Um das Risiko für die Anleger zu begrenzen, existieren Garantiefonds. Bei diesen wird am Ende der Laufzeit das einzahlte Kapital vollständig garantiert, und meist kommt ein Gewinn hinzu.

Ein Investmentfonds, den es in offener und geschlossener Form gibt, diversifiziert das Kapital der Anleger, streut es also auf verschiedene Wertpapiere. Dadurch wird das Risiko begrenzt, denn die Wahrscheinlichkeit, dass alle Werte gleichzeitig einen Kursabsturz erleiden, ist relativ gering. Gegen dieses Risiko sichert sich der Investmentfonds zusätzlich mit Stopp- Lossmarken ab, beim Unterschreiten dieser Schwellen wird zur Verlustbegrenzung automatisch verkauft. Wo diese Marken gesetzt werden, entscheiden die Fondsmanager, die Anleger werden darüber informiert. Versicherer beispielsweise, die eine fondsgebundene Lebensversicherung anbieten, setzen den Stopp oft auf 80 Prozent des eingesetzten Anfangskapitals, bei positiver Wertentwicklung wird er allmählich nachgezogen. Ab einer bestimmten Punkt sind die Anleger dadurch im Gewinn. Der Punkt muss natürlich erreicht werden.

Garantiefonds gehen etwas anders vor. Da jeder Kurs einer Kapitalmarktanlage unter deren Ausgabekurs fallen kann, die Anleger jedoch ihr Geld vollständig zurückerhalten müssen, investieren die Manager dieser Fonds von vornherein in festverzinsliche Wertpapiere, beispielsweise sichere Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland - nicht Griechenlands - und berechnen den Ertrag so, dass das Anlagekapital am Ende der Laufzeit mindestens oder genau 100 Prozent des Fondsvolumens erreicht. Das geschieht durch die Garantieverzinsung von Bundesschatzbriefen (es gibt auch andere Möglichkeiten). Ein geringer Teil des Kapitals bleibt nun übrig, und dieser wird in hochgehebelte Optionen investiert, die eine sehr große Performance erreichen, aber auch verlieren können. Das schafft Chancen und Sicherheit zugleich.

Der Vorteil von Garantiefonds
Die Anleger erwerben mit den Anteilen die Chance auf eine deutlich überdurchschnittliche Performance, während ihr Geld sicher ist. Das größte Risiko liegt darin, lediglich die Einzahlung zurückzuerhalten, die auf einem Festgeldkonto jährlich zwischen 4 bis 5 Prozent Zinsen gebracht hätte (Stand: Oktober 2011). Die Chance, mit Optionen ordentlich zu verdienen, ist jedoch wesentlich größer, diese bewegen sich teilweise um mehrere Hundert Prozent pro Monat. Mit einem guten Fondsmanagement sind hier sehr schöne Renditen zu erwirtschaften.

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