Start Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien als Altersvorsorge - Risiken und Chancen

Viel Vertrauen flößen die diversen staatlichen und halbstaatlichen Renten- und Vorsorgeangebote den meisten Menschen nicht mehr ein. Viele besinnen sich auf die klassische Altersvorsorge durch den Erwerb einer oder mehrerer Immobilien. Das so genannte Betongold kann einen ruhigen Lebensabend sichern, wenn bei Auswahl und Kauf alles richtig gemacht wird.

Altersruhesitz oder Kapitalanlage

Generell gibt es zwei Möglichkeiten, Immobilien als Altersvorsorge einzusetzen. Zum Einen können Sie als späterer ständiger Wohnsitz geplant werden, um damit die Lebensunterhaltskosten um Miete oder Pacht zu verringern. Der andere Weg hat das Ziel, mit der Immobilie Einnahmen zu erzielen, die die finanziellen Bedürfnisse im Alter abdecken. Gemeinsam haben beide Varianten die Anforderung an die Qualität von Bausubstanz, Installationen und hochwertigen Fenster und Türen. Ebenfalls für beide Nutzungsarten wichtig ist die Situation des Wohnobjekts. Als Teil einer Anlage oder sonstigem Gemeinschaftswohl sind immer die Faktoren, die von außen wirken können, genau unter die Lupe zu nehmen. Dazu gehören Gebäude- oder Kommunalumlagen, die Entscheidungsbefugnisse einer Eigentümergemeinschaft oder -versammlung und besondere Vorschriften wie Denkmalschutz, übergeordnete Haus- oder Liegenschaftsordnung und Verkehrsrecht auf den öffentlich genutzten Flächen und Einrichtungen wie zum Beispiel einer Tiefgarage. Nur wenn diese Fakten erschöpfend und zur Zufriedenheit des Immobilieninteressenten geklärt sind, lohnt sich die konkrete Kalkulation und bei positivem Ergebnis die Kaufabsicht.

Das eigene Refugium oder Einnahmequelle

Wer sich Wohnraum zur Eigennutzung als Altersvorsorge anschaffen will, muss die Örtlichkeiten mit dem persönlichen Geschmack und den familiären Bedürfnissen abgleichen. Körperliche Versehrtheiten - auch in der Zukunft - müssen berücksichtigt werden, das Aufkommen von familiären Besuchern wie Enkel oder Geschwister, die weit weg wohnen, sollte eingeschätzt werden und die spätere finanzielle Situation. Bei einer Immobilie fallen laufende Unterhaltskosten und Reparaturen an, trotz derer der alltägliche Geldbedarf gesichert bleiben muss. Ist das Objekt geeignet, sind diese Kosten durch Untervermietung zu deckeln. Bei der Immobilie als Einnahmequelle muss auf die gute Vermietbarkeit geachtet werden, die unmittelbar mit Lage und Ausstattung zusammen hängt.
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