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Bargeldlos zahlen mit Kreditkarte

Mit Kreditkarten ist das bargeldlose Bezahlen möglich, aber die kleinen Plastikkärtchen können noch viel mehr. Neben einem echten Kreditrahmen sind oft Versicherungsleistungen inkludiert, die Geldabhebung ist an Bankautomaten weltweit möglich, und bei Hotelreservierungen, Flug- und Mietwagenbuchungen dient die Kreditkarte als Pfand. Die Gebühren sind zwar in den letzten Jahren deutlich gesunken, unterscheiden sich aber immer noch gravierend zwischen einzelnen Anbietern. Wer diese vergleicht, darf jedoch nicht nur auf eine Jahresgebühr schauen, auch was eine Bargeldabhebung kostet, ist entscheidend, ebenso, ob Zusatzleistungen inklusive sind und ob diese gewünscht und benötigt werden.


Entwicklung der Kreditkarten

Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde von Schriftstellern vorhergesagt, dass
bargeldlos bezahlen dank einer Kreditkarte
einmal möglich sein würde. Sogar das exakte Wort "Kreditkarte" verwendete Edward Bellamy, ein amerikanischer Schriftsteller, in einem Science-Fiction-Roman des Jahres 1887. In den 1920er Jahren begannen Mineralölkonzerne dann tatsächlich mit der Herausgabe der Karten, und um 1950 gründete Frank McNamara den "Diners Club", nachdem er bei einem Geschäftsessen sein Bargeld vergessen hatte. Dieser Moment gilt als die Geburtsstunde der "echten" Kreditkarte. Inzwischen gibt es in Deutschland über 1.000 verschiedene Kreditkarten, die Bildmotive können vielfach frei gewählt werden, und die Zusatzleistungen sind schier unendlich. Nicht nur für Mietwagen und Reisen, auch mit Versicherungen gegen Diebstahl von Einkäufen, mit Extras für Sportfans, Autonarren und Jäger oder mit Sonderkonditionen für Studenten gibt es Kreditkarten. Ihre Hauptfunktion ist immer noch der bargeldlose Zahlungsverkehr, das Handling einer Kreditkarte ist einfach und unkompliziert, und bei einem Verlust genügt die telefonische Sperrung, um sich zu schützen - während verlorenes Bargeld in der Regel verloren bleibt.

Eigenschaften von Kreditkarten heute
Die unterschiedlichen Varianten sind sehr umfänglich, es lässt sich so viel sagen, dass es für jedes Bedürfnis die passende Kreditkarte gibt. Prepaid-Kreditkarten funktionieren nur auf Guthabenbasis, gewähren also keinen Kredit im Wortsinn, aber sie haben andere Vorzüge. Sie werden ohne Einkommens- oder Schufa-Überprüfung ausgegeben, und sie sind äußerst sicher. Sollten sie verloren gehen, genügt es, ein vorhandenes Restguthaben auf ein Referenzkonto zu überweisen, damit kann keine fremde Person mehr etwas mit der Prepaid-Karte anfangen. Auf diese Weise können sie sogar an Kinder und Jugendliche mitgegeben werden. Andere Kreditkarten sind an ein Girokonto gekoppelt, die Bargeldabhebung ist weltweit an jedem Bankautomaten möglich, einige Kreditkarten weisen Guthabenzinsen auf, die sich im besten Fall über denen von Tagesgeldkonten bewegen. Hier haben Nutzer die größten Einsparmöglichkeiten, denn abseits einer Jahresgebühr ist der Vergleich von Soll- und Guthabenzinsen sowie den Gebühren für einen Bargeldbezug im Grunde ausschlaggebend für die tatsächlichen Kosten einer Kreditkarte.

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